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| Osada Ryu - Ein Überblick |
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Shibari, das ist Bondage mit System. Ein System, das auf mehreren Jahrhunderten ausgeprägter Fesseltradition aufbaut und aus einem Fundus kodifizierter Techniken aus den Samuraizeiten schöpft.
In Japan haben sich Shibari und Kinbaku als eigenständige Disziplinen herausgebildet, und werden heute sowohl von Freizeitfesslern als auch von Profis praktiziert. Innerhalb etablierter Shibari/Kinbaku-Dynastien erfolgt die Weitergabe von Techniken traditionell an auserwählte Schüler, eine Ausbildung zum Meister dauert in der Regel sechs bis zehn Jahre.
Aufgrund ihrer Effizienz und Ästhetik haben Shibari und Kinbaku die Herzen zahlreicher westlicher Fesselenthusiasten erobert. Bondageliebhaber, die ihrer Zeit voraus sind, haben sogar die weite Reise nach Japan unternommen, um an der Quelle zu lernen. Hierzu zählt Enji Rayd, der diese 2007 unternahm und heute gemeinsam mit Hagen im Osada Kinbaku Dojo Berlin die Techniken des Osada Ryu lehrt.
Osada Ryu bietet einen umfassenden Lehrplan, der die Techniken und Konzepte von Shibari und (in den höheren Leistungsstufen) Kinbaku zur Verfügung stellt. Die unterschiedlichen Techniken werden soweit wie möglich in ihre Mikroeinheiten aufgebrochen, um eine wissenschaftliche Vermittlung der Formen (shibari kata) und Grundlagen zu ermöglichen. Die einzelnen Leistungsstufen sind prüf-, klassifizier- und meßbar.
Osada Ryu ist das erste und einzige System seiner Art, das viele der bisher unbekannten Potentiale von Shibari/Kinbaku einem wachsenden Kreis an Auserwählten und Interessierten zur Verfügung stellt.
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